Malerei

Über einige Jahre habe ich mich intensiv mit den Auswirkungen der Zeit auf Oberflächen beschäftigt, wie sie Spuren hinterlässt und Zeichen setzt. Daraus entstand die Serie „der aufgegebenen Wände“. Einige Beispiele sind in der entsprechenden Galerie zu finden.

Inzwischen hat sich der Prozess verändert. Es ist eine Kombination aus bewusster Formgebung und intuitivem Zeichnen, Schichtungen, Malerei,  Collageelementen und natürlich die Lust am Spiel und Forscherdrang.

Ich weiß am Anfang einer Arbeit nicht, was am Ende dabei heraus kommt. Es beginnt mit einigen intuitiven Zeichnungen oder dem bewussten Anlegen von Flächen durch Collage oder Malerei. So entspinnt sich eine Konversation zwischen meinen Händen, meinen Gefühlen und Gedanken und der Oberfläche des Bildes.

Zeichen entstehen, Farbflächen wachsen, Bilder entwickeln sich. Weitere Interventionen verändern, zerstören und daraus ergibt sich ein neuer Weg. Ich experimentiere mit unterschiedlichen Methoden, Materialien, probiere aus. Gelegentlich komme ich an den Punkt, wo die Arbeit zunächst weggelegt werden muss. Sie braucht eine „Reifezeit“. Mit frischem Blick gehe ich dann später weiter ans Werk oder das Bild und ich entscheiden:

„Das Bild ist fertig“

(3) Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo Ellen,

    Deine Arbeiten habe ich kürzlich das erste Mal bei Flickr bemerkt und bin so auch auf Deine Webseite gestoßen.
    Ich möchte Dir an dieser Stelle mitteilen, dass ich Deine Arbeiten sehr bewundere. Die meisten Deiner Bilder lassen der eigenen Fantasie viel Platz.
    Ganz besonders Deine Serie „der aufgegebenen Wände“ haben mich fasziniert, da ich ähnliches in der Fotografie versuche.
    Obwohl es natürlich gewagt ist, dieses miteinander zu vergleichen.

    Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende

    Harald

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    • Hallo Harald,
      erstmal herzlichen Dank für Deinen Kommentar. Es freut mich sehr, dass dir meine Arbeiten gefallen. Das dir die „aufgegebenen Wände“ besonders zusagen, kann ich mir gut vorstellen. Ich habe deine Fotos auf flickr angeschaut und dachte, (das war, bevor ich deinen Kommentar gelesen hatte) das kommt mir bekannt vor. Es ist ja auch ein faszinierendes Thema, das einem so schnell nicht mehr los lässt.
      Ich wünsche dir weiterhin viel Spaß beim Fotografieren und Auffinden von besonders schönen Exemplaren des Verfalls.
      Herzliche Grüße

      Antworten

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